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Aktuelles

Aktuelle Veranstaltung in den Klosterräumen

Neue Ausstellungs-Termine finden Sie hier in Kürze.

Carillonkonzerte 2026 im Garten des Kieler Klosters

Freier Eintritt !

Am 26. März 2025 wurden „Glockenguss und Glockenmusik“ zusammen mit 17 weiteren kulturbedeutsamen Traditionen von der Unesco-Kommission in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Die nächsten Carillon-Konzerte:

Sa., 5. September 2026 11 Uhr

Reinhard Kwaschik, Potsdam

An bedeutenden Carillon-Standorten bringt Reinhard Kwaschik die Idee eines neuen Friedenscarillons für die Garnisonkirche Potsdam zum Klingen und verbindet Musik mit einer Botschaft der Versöhnung, des Friedens und der internationalen Verständigung. Die Garnisonkirche Potsdam gehört zu den bedeutendsten Wiederaufbauprojekten Deutschlands. Der barocke Turm ist bereits wieder entstanden; 2027 wird die historische Turmhaube den Bau vollenden. Was dem Turm noch fehlt, ist seine hörbare Stimme: das Friedenscarillon Potsdam.
Mit seinen Glocken soll künftig ein musikalisches Zeichen für Frieden, Freiheit, Menschlichkeit und Versöhnung weit über Potsdam hinaus erklingen. Gleichzeitig knüpft das Projekt an die jahrhundertealte Carillontradition an. Glockenguss und Carillonmusik wurden von der Deutschen UNESCO-Kommission als Immaterielles Kulturerbe anerkannt. Das Kieler Carillonteam unter Gunther Strothmann unterstützt mit der Veranstaltung die Bemühungen von Reinhard Kwaschik und bittet um Spenden zur Verwirklichung des Friedenscarillons Potsdam.

Mittwoch 16.9. 2026 18 Uhr

Barbara Müller, Hamburg

Samstag 3.10. 2026 (Tag der Deutschen Einheit) 11 Uhr

Reinhild Kunow, Kiel

Samstag 7.11. 2026 11 Uhr

Barbara Müller, Hamburg

Samstag 28.11. 2026 (1. Advent)

Gunther Strothmann, Kiel

Samstag 5.12. 2026 (2. Advent) 11 Uhr

Antonia Krödel, Flensburg

Samstag 12.12. 2026 (3. Advent( 11 Uhr

Gunther Strothmann, Kiel

Samstag 19.12. 2026 (4. Advent) 11 Uhr

Gerd Heinrich, Kiel

Donnerstag 24.12. 2026 (Heiligabend) 17.15 Uhr

Christvesper im Klostergarten mit Michael Kosmahl und Gunther Strothmann

Donnerstag 31.12. 2026 (Silvester) 11 Uhr

Katrijn De Backer, Kiel/Bremen

Samstag 9.1. 2027 11 Uhr

Reinhild Kunow, Kiel

Der Kieler Gründungsort von OBEN:

Über die Carillon-Konzerte

Manuell gespielte Carillon-Konzerte finden das ganze Jahr hindurch (bei jedem Wetter) am 1. Sonnabend im Monat um 11 Uhr statt. Eine Automatik spielt um 12:06, 15:01 u. (außer Sa) und 18:02 Uhr.

Carillonneur Gunther Strothmann

Kleine Statistik der Carillonkonzerte

Eingeweiht wurde das Carillon mit einem Konzert am 18.9.1999. Dabei spielten  Gunther Strothmann (Carillonneur in Kiel), Eberhard Köther (†) (Carillonneur an der Christianskirche in Hamburg-Ottensen, und Wilhelm Ritter (†)  (Carillonneur an der Karlskirche in Kassel)

Seit seinem Start werden am Kieler Carillon regelmäßig an jedem 1. Sonnabend im Monat Konzerte gespielt, zusätzliche weitere Konzerte zu verschiedenen Anlässen.

In diesen 25 Jahren musizierten in 548 Konzerten 71 Spieler: davon aus Kiel (einschließlich Carillon-Schüler) 17, aus dem weiteren Deutschland 13 und aus der übrigen Welt 41 (davon aus Dänemark 10, aus Belgien und den Niederlanden je 7, aus den USA 3, aus Frankreich, Norwegen und Polen je 2, aus Kanada, Japan, Luxemburg, Estland, Russland, der Ukraine, Australien und Spanien je 1 Spieler)

Zur Christvesper des Klostervereins im vergangenen Jahr im Klostergarten schreibt uns eine Besucherin:

„…vielen Dank für die wunderbare Christvesper im Kieler Klostergarten. In dieser  oft nicht besonders schönen Zeit (Magdeburg, Kriege, “ Rechtsruck“ nicht nur in Deutschland) war es gut zu hören, dass  gerade am Heiligabend „meine Kirche “ nicht „gefühlsduselnd“ Gottesdienst  für die Stimmung“ abhält, sondern sehr klar die Probleme und Nöte dieser Zeit benennt und nichts “ schön redet“, aber an mich appelliert, nicht aufzugeben, weiter an  das Gute zu glauben und dafür zu leben. Danke,  es war ein wunderschöner Gottesdienst.  Das Carillonspiel von Herrn Strothmann war ein wunderbarer Rahmen zur Vesper. Wie schön , gemeinsam dazu singen zu können, zu traditionellen  und bekannten(Weihnachts-) Liedern, in dem Wissen, dass meine Tradition und  mein Glauben nicht  „andere“  ausgrenzt, sondern einlädt.  Es war einer der schönsten Weihnachts-Gottesdienste, die ich je erlebt habe, weil er so bodenständig , “ einfach“ und nah war.“